Der VSV stimmt «Nein» zu No-Billag

11-01-2018

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Am 4. März 2018 stimmt die Schweiz über die No-Billag-Initiative ab. Die Initiative verlangt die Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren. Der Verband Schweizer Volksmusik setzt sich gegen No-Billag ein.

Die No-Billag-Initiative verlangt, dass der Bund oder durch ihn beauftragte in Zukunft keine Empfangsgebühren erheben dürfen. Damit würden keine Radio- und Fernsehsender mehr vom Bund subventioniert oder betrieben dürfen. Der Passus, wodurch Radio und Fernsehen heute zur Bildung beitragen und die Bedürfnisse der einzelnen Kantone berücksichtigen, würde gestrichen. Das bedeutet, der Bund würde in Zukunft Konzessionen versteigern, was ausländischen Sendern und Verlegern mit politischen Absichten die Türen öffnet.

Die Initiative lehnt sich gegen das öffentlich Medienhaus SRG auf und deren Regional-Sendern SRF, RTS, RSI, RTR und SWI aber auch gegen 34 weitere private Lokalradio und –Fernsehsender.

Für die Schweizer Volksmusik würde die Initiative konkret bedeuten, dass Volksmusiker gar keine Auftrittsmöglichkeiten in Radio oder Fernsehen hätten. Die volkstümliche Vielfalt des Schweizer Fernsehen wäre nicht mehr gegeben, denn kein anderes Format fördert Heimatklänge so stark, so würde die Volksmusik an den Rand gedrängt werden und müsste ums Überleben kämpfen. Traditionsreiche Anlässe wie «SRF bi de Lüt», «Viva Volksmusik», «Potzmusig», «100% Schweizer Musik»und Sender wie die Musikwelle hätten keine Zukunft.

Jetzt Aufruf mitunterzeichnen: https://no-culture.ch/